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		<title>Ostfriesen-Zeitung.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Die aktuellen Nachrichten von der Ostfriesen-Zeitung.</description>
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			<title>Ostfriesen-Zeitung.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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			<description>Die aktuellen Nachrichten von der Ostfriesen-Zeitung.</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 16:45:00 +0200</lastBuildDate>
		
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			<title>Mit frischen Kräutern ein Lächeln zaubern</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30872&#38;cHash=0395c48456&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Acht Restaurants präsentieren sich bei &quot;Emden a la Carte&quot; vom 6. bis 8. August. Das Motto in diesem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Emden - Margitta Brahms hat schon vorgekostet. Vielleicht etwas von dem gefüllten Lammrückenfilet, einen Kartoffelrösti mit Crème fraîche, einen kleinen Löffel von der Pfifferlingsrahmsuppe. Denn zu &quot;Emden a la Carte&quot;, da muss alles stimmen. Dann muss das Essen auf der Zunge zergehen, die Gewürze und Kräuter den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Im &quot;Hotel Novum&quot; in Hinte bereitet man sich deshalb gut vor, damit vom 6. bis zum 8. August alles klappt.<br /><br />Acht Restaurants aus Emden und Umgebung stellen sich dann vor, der Verein der Köche Ostfriesland und Papenburg wird für den Nachtisch sorgen. Im Emder Stadtgarten werden für die Veranstaltung Tische und Stühle aufgestellt, Küchen und ein Spülzelt werden aufgebaut. 30 Köche werden im Einsatz sein, eben so viele Servicekräfte, rund 550 Besucher können dann gleichzeitig bekocht und kulinarisch verwöhnt werden.<br /><br /><b>Auflage ist, etwas mit Lachs zu servieren</b><br /><br />In diesem Jahr ist das Motto der Veranstaltung &quot;Norwegen zu Gast&quot;, sagt Mitorganisator Onno Marahrens vom &quot;Hotel Faldernpoort&quot;. Deshalb gab es für alle Beteiligten die Auflage, etwas mit Lachs zu servieren. Und deswegen stehen auf der Speisekarte auch solche Dinge wie Tandoori Lachsschnitte, Norwegische Lachsschnitte mit Zanderschaum oder Lachssteak auf Ragout von frischen Pfifferlingen. Mahlzeiten, bei denen den Besuchern sicherlich nicht widerstehen können, sind sich die Organisatoren sicher.<br /><br />Stilvoll soll es zugehen, sind sich alle einig. Gegessen wird deshalb nicht von Papptellern. Der Fisch, das Ragout, das Filet wird auf Porzellan serviert, Decken liegen auf den Tischen und am Sonnabend wird die ganze Szenerie in warmes Licht getaucht - passend zur Emder Museumsnacht: &quot;Alles wird schön einheitlich sein&quot;, sagt Onno Marahrens.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Post interessiert an Osterkamp-Gelände</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30865&#38;cHash=cf1f60f142&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Das Areal an der Emder Straße könnte neuer Zustellstützpunkt für Aurich werden. Der Pachtvertrag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aurich - Die Post AG ist auf der Suche nach einem neuen Standort für einen Zustellstützpunkt in Aurich offenbar fündig geworden. Nach Informationen der Ostfriesen-Zeitung interessiert sich das Unternehmen für das Gelände der Firma Osterkamp-Nutzfahrzeuge an der Emder Straße. Der Pachtvertrag mit der Stadt Aurich für die alte Post, welche die Stadt Aurich vor rund zwei Jahren gekauft und danach wieder an die Post vermietet hat, läuft Ende 2010 aus. Nach Aussage von Postsprecherin Maike Wintjen will das Unternehmen von seinem einjährigen Optionsrecht Gebrauch machen und den Vertrag verlängern.<br><br>&quot;Ja, es stimmt, wir sind auf der Suche nach einem neuen Standort für unseren Zustellstützpunkt in Aurich&quot;, bestätigte die Pressesprecherin auf Anfrage der OZ. Es sei bisher aber noch nichts Zählbares bei der Suche herausgekommen, so Wintjen weiter. Die Post AG soll aber bereits in Aurich ein Grundstück, wohin sie ihren Zustellstützpunkt von der Burgstraße verlegen könnte, in Augenschein genommen haben.<br><br>&quot;Vertreter von der Post waren hier und haben sich unser Firmengelände an der Emder Straße angesehen. Ich habe mit der Post auch schon Gespräche geführt&quot;, bestätigte Peter Frieden, Geschäftsführer von Osterkamp-Nutzfahrzeuge, auf Anfrage der OZ. Dass das Gelände an der Emder Straße eine ernsthafte Option für die Post ist, beweist die Tatsache, dass darüber auch bereits im Sanierungsausschuss der Stadt Aurich gesprochen wurde. &quot;Wir führen derzeit Verhandlungen mit unserem Pächter. Da wird natürlich auch über die Dauer des Vertrages gesprochen&quot;, sagte Wilhelm Aden, Fachdienstleiter bei der Stadt Aurich. Aden bestätigte auf Anfrage, dass die ursprüngliche Laufdauer des Pachtvertrages Ende dieses Jahres ausläuft. Zu Details und Inhalten wollte sich der Stadtbedienstete allerdings nicht äußern.<br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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			<title>Autofahrer aus Leer bei Unfall schwer verletzt</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30866&#38;cHash=714ef13487&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der 29-Jährige zwischen Dörpen und Rhede ungebremst auf einen LKW...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rhede/Leer - Am Donnerstagmorgen wurde ein 29-jähriger Autofahrer aus Leer auf der Autobahn A31 schwer verletzt. Um etwa 9.15 Uhr fuhr er in nördlicher Richtung zwischen den Anschlussstellen Dörpen und Rhede aus noch ungeklärter Ursache ungebremst auf einen LKW mit Anhänger auf. Der Wagen des 29-Jährigen prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke, überschlug sich danach mehrfach und blieb schließlich am rechten Seitenstreifen der Fahrbahn liegen. Der Fahrer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 34-jährige LKW-Fahrer aus dem Raum Aurich blieb bei dem Unfall unverletzt. Das Teilstück der A31 wurde während der Bergungsarbeiten halbseitig gesperrt. <br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:29:56 +0200</pubDate>
			
		</item>
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			<title>Borssum hält gegen Schalke II gut mit</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30860&#38;cHash=d176d95e5b&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Bezirksligist unterlag gestern dem Regionalligisten mit 1:6. Alexander Langlitz schoss das einzige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Borssum - Fußball-Bezirksligist Blau-Weiß Borssum hat sich im Freundschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 II gut aus der Affäre gezogen. Die Mannschaft von Trainer Michael Fuhrmann unterlag gestern im heimischen Emsstadion gegen den Regionalligisten mit 1:6 (1:3).<br><br>Vor allem in der ersten Halbzeit machten die Borssumer ihre Sache sehr gut. Zwar schoss Alexander Langlitz die U23 des Bundesligisten nach neun Minuten in Führung. Doch schon im Gegenzug traf Eimo Smidt zum umjubelten 1:1 (10.).<br><br>Bis zur Pause schossen die Schalker, die in Greetsiel im Trainingslager sind, eine 3:1-Führung heraus. Erst in der Schlussphase, als den Borssumer die Kraft ausging, schraubten die Königsblauen das Ergebnis auf 6:1.<br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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			<title>Schelte von Bauern für die Kreisverwaltung</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30864&#38;cHash=4afc561a93&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Rheiderländer Landwirte und die Parteien äußerten sich in Jemgum zum Landschaftsschutz. In ihrer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jemgum - Für die Kreisverwaltung in Leer gab es am Dienstagabend in Jemgum Schelte - vor allem von zahlreichen Landwirten und CDU-Kreistagsmitgliedern. Thema im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus war die geplante Verordnung für ein Landschaftsschutzgebiet im Rheiderland. Dieses soll das bisherige Vogelschutzgebiet ablösen. Damit wird der Weg für den Bau von Gaskavernen der Unternehmen EWE und Wingas geebnet.<br><br>Dass die Energieversorger im jetzigen Vogelschutzgebiet Großbaustellen errichten dürfen, Landwirte bei einigen Bauvorhaben künftig aber auf die Genehmigung des Landkreises angewiesen sind, stieß einigen bitter auf.<br><br>&quot;Wir werden als Bauernopfer benutzt&quot;, sagte Landwirt Hero Schulte. Auf eine &quot;demütigende Art und Weise&quot; würden die Rechte der Landwirte durch die geplante Verordnung beschnitten. &quot;Vielleicht sollten wir mal mit den Treckern nach Leer fahren und zeigen, dass wir dagegen sind.&quot; Weiter mit dem Landrat zu diskutieren, bringe offensichtlich nichts.<br><br><b>CDU, Grüne und Arnold Venema (FDP) wollen den Entwurf ablehnen</b><br><br>Ein Knackpunkt, sagte Justus Ackermann, Kreisverbands-Vorsitzer des Landwirtschaftlichen Hauptvereins, sei der Paragraf 35 im Baugesetzbuch. Der regelt, was außerhalb von Baugebieten erlaubt ist - und ist damit für Landwirte von großer Bedeutung. Wenn der Entwurf durchkomme, würden Bauern im Schutzgebiet gegenüber den Kollegen außerhalb benachteiligt. &quot;Warum sollen im Rheiderland Bauvorhaben wie eine Biomasse-Anlage von vorne herein ausgenommen werden?&quot;, fragte Ackermann. &quot;Das können wir so nicht hinnehmen.&quot;<br><br>Einen Vorgeschmack auf die Debatte zur Abstimmung im Kreistag am 22. Oktober gaben die Politiker. CDU, Grüne und Arnold Venema (FDP) wollen den Entwurf ablehnen. &quot;Wenn es keine gemeinsam mit den Landwirten ausgehandelte Verordnung gibt, werden wir nicht zustimmen&quot;, sagte Dieter Baumann (CDU). Mechthild Tammena (Grüne) kritisierte, der Entwurf bringe nur EWE und Wingas Planungssicherheit. Die SPD habe sich noch keine abschließende Meinung gebildet, sagte SPD/FDP-Gruppenvorsitzer Horst Kuhl.<br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 13:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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			<title>Preuß verletzt ins Krankenhaus</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30858&#38;cHash=b93f198053&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Kickers-Torwart zog sich gestern vermutlich einen Kreuzbandriss zu. Der 29-Jährige fiel beim 1:1 im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wybelsum - Fußball-Oberligist Kickers Emden muss vermutlich mehrere Monate auf Torhüter Thomas Preuß verzichten. Der 29-Jährige zog sich gestern in Wybelsum im Testspiel gegen eine Emder Stadtauswahl eine schwere Knieverletzung zu. Vermutet wurde ein Kreuzbandriss. Die Partie endete vor 300 Zuschauern 1:1 (1:1).<br><br>Es lief die 24. Minute, als Thomas Preuß einen Kopfball von Arne Ross mit einer Hand über die Querlatte lenkte. Beim Aufprall auf den Boden verdrehte der Kickers-Torwart sich offenbar das Knie. Das Gelenk schwoll sofort stark an. &quot;Ich befürchte das Schlimmste&quot;, sagte Kickers-Trainer Uwe Groothuis hinterher. Preuß wurde ins Emder Krankenhaus gefahren. Für ihn hütet Jannes Havemann das Tor.<br><br>Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 1:1. Bennert hatte Kickers per Foulelfmeter in Führung geschossen (18.). Ross traf kurz danach zum 1:1-Endstand (21.). Kickers war zwar überlegen, vergab aber etliche Torchancen.<br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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			<title>&quot;Sind mit der Situation nicht glücklich&quot;</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30857&#38;cHash=68d0855601&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Der EWE-Vorstand Heiko Harms zum Urteil des Bundesgerichtshofs im Gas-Streit. Wie der Konzern mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>OZ</b>: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Preisanpassungsklauseln in EWE-Verträgen für Sondervertragskunden ab April 2007 für unwirksam erklärt. Wird die EWE von sich aus die entsprechenden Beträge aus den betroffenen Gaspreiserhöhungen zurückzahlen?<br /><br /><b>Heiko Harms</b>: Ich möchte zunächst einmal deutlich sagen, dass wir mit der aktuellen Situation nicht besonders glücklich sind. Wir nehmen die Kundenreaktionen, die wir auf das BGH-Urteil bekommen haben, sehr ernst. Zu Ihrer Frage: Sie haben es richtig formuliert. Der BGH hat entschieden, dass die Preisanpassungsklauseln ab April 2007 nicht wirksam sind. Der BGH hat genauso entschieden, dass die Preisanpassungsklauseln vor April 2007 gültig sind. Der BGH hat nicht über die Angemessenheit der Preise entschieden, sondern nur über diese Preisanpassungsklauseln.<br /><br /><b>OZ</b>: Das heißt konkret?<br /><br /><b>Harms</b>: Wir stehen jetzt vor einer Situation, die wir erst einmal bewerten müssen. Es gibt keine Orientierung am Markt, wie man mit solchen Rückforderungsansprüchen umzugehen hat. Wir stehen auch vor der Problematik, dass wir bisher nur die Presseerklärung des BGH zu dem Urteil vorliegen haben. Eine schriftliche Urteilsbegründung liegt uns noch nicht vor. Die brauchen wir aber dringendst, um das Urteil sachgerecht interpretieren zu können. Wir gehen davon aus, dass das Urteil zumindest einige Hinweise für uns noch enthalten wird, wie wir mit sogenannten langfristigen Dauerschuldverhältnissen umzugehen haben.<br /><br /><b>OZ</b>: Noch einmal nachgefragt: Jeder, der sich nach der BGH-Entscheidung &quot;Geld zurück&quot; erhofft, muss die EWE also verklagen?<br /><br /><b>Harms</b>: Diese Entscheidung muss jeder Kunde für sich treffen. Wir können jedem Kunden nur empfehlen, sich umfangreich zu informieren. Dazu bieten wir alles das an, was uns an Informationen zur Verfügung steht. Es gibt viele, die über das Urteil kommunizieren und behaupten, das Urteil sei eindeutig. Das können wir nicht nachvollziehen. Wir werden zunächst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Dann werden wir auch dazu Stellung nehmen und sie mit unseren Gremien diskutieren. Eines möchten wir aber auch betonen: Unsere Preise waren - wenn man den Wettbewerb vergleicht - zu jeder Zeit marktgerecht. Wir waren nicht immer der günstigste Anbieter, aber wir haben immer marktgerechte Preise gehabt. Wichtig ist uns auch, wie wir überhaupt in diese Situation hineingekommen sind . . .<br /><br /><b>OZ</b>: Nämlich . . .<br /><br /><b>Harms</b>: Wir haben wirksame Preisanpassungsklauseln bis 2007 gehabt. Und wir sind aufgrund der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes gezwungen gewesen, 2007 unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen anzupassen. Deswegen ist jetzt diese unklare Situation entstanden. Unser Ziel war es, im Sinne des neues Energiewirtschaftsgesetzes die Preisanpassungsklauseln etwas kundenfreundlicher zu gestalten. Und genau an diesem Punkt hat der BGH gegen uns entschieden. Als Reaktion haben wir nun genau das gemacht, was wir bis 2007 gemacht haben. Wir haben nämlich die entsprechende Verordnung einfach abgeschrieben. Aus unserer Sicht sind die Klauseln jetzt aber kundenunfreundlicher als das, was wir vorher hatten. Aber das spielt keine Rolle, weil das aus unserer Sicht Kundenfreundlichere für unwirksam erklärt worden ist. Es ist schon ein sehr formaler Punkt, der nun diese Diskussion ausgelöst hat.<br /><br /><b>OZ</b>: Hat die EWE die Reaktionen von Kunden vielleicht unterschätzt?<br /><br /><b>Harms</b>: Ich weiß nicht, ob &quot;unterschätzt&quot; das richtige Wort ist. Wir haben seit dem 14. Juli schon eine gestiegene Zahl an Anfragen im Callcenter und auch in den Shops. Darauf konnten wir uns aber gut vorbereiten, da die mündliche Verhandlung vor dem BGH schon im März stattgefunden hat. Wir haben, Stand 26. Juli, rund 3500 Beschwerden vorliegen. Die werden wir auch mit einem Schreiben beantworten.<br /><br /><b>OZ</b>: Viele Kunden hat besonders das Begleitschreiben der EWE zur Änderung der Vertragsbedingungen aufgeregt. Sie monierten eine einseitige Betrachtungsweise. Auch die Verbraucherzentrale Brandenburg hat sie wegen dieses Schreibens abgemahnt. Wie wollen Sie hierauf reagieren?<br /><br /><b>Harms</b>: Es tut uns leid, dass das Anschreiben, das wir mit den neuen AGBs versendet haben, bei den Kunden zu Missverständnissen geführt hat. Wir wollten in dem Schreiben unseren Kunden diesen sehr komplexen Sachverhalt möglichst verständlich erläutern. Das ist uns offensichtlich nicht ausreichend gelungen. Eine Folgewirkung dieses Anschreibens war ja auch, dass uns die Verbraucherzentrale Brandenburg wegen gewisser Inhalte dieses Schreibens abgemahnt hat. Ich möchte noch einmal betonen, dass unser Ziel nicht war, die Kunden in irgendeiner Form zu irritieren. Wir haben nun die Unterlassungserklärung zu diesem Schreiben abgegeben. Die Abmahnung bezog sich nur auf das Anschreiben und nicht auf die AGB an sich.<br /><br /><b>OZ</b>: Wurden im Unternehmen schon - für den Fall der Fälle  - Rückstellungen gebildet?<br /><br /><b>Harms</b>: Wir haben geringe Rückstellungen gebildet für den Umfang, den wir bislang einschätzen konnten. Insofern haben wir da mit kaufmännischer Vorsicht gehandelt. Ob das ausreicht, können wir erst dann abwägen, wenn wir eine Orientierung haben, wie gegebenenfalls mit Rückzahlungsansprüchen umzugehen ist. Und so weit sind wir überhaupt noch nicht. Ich möchte noch einmal betonen, dass der BGH uns nicht zu Rückzahlungen verurteilt, sondern nur über die Preisanpassungsklausel entschieden hat. Der BGH hat gesagt, dass über die Preise an sich wie auch zu anderen Dingen in den nachgelagerten Verfahren geurteilt werden muss. Deshalb ist es für uns auch schwer, heute schon abzuschätzen, was sich aus solchen Verfahren ergeben könnte.<br /><br /><b>OZ</b>: Wie wird es jetzt - gerade auch mit Blick auf die Kontrollgremien der EWE - weitergehen?<br /><br /><b>Harms</b>: Bislang haben die Gremien noch keine Basis, um überhaupt zu einer Entscheidung kommen zu können. Dazu müssen wir als EWE Energie AG zunächst noch die schriftliche Urteilsbegründung abwarten. Für uns ist der weitere Ablauf: Wir haben am 9. August eine Aufsichtsratssitzung der EWE Energie AG. Das ist für uns die erste Gelegenheit, das Thema BGH mit dem Aufsichtsrat zu diskutieren. Aber diese Thematik ist so gewichtig, dass es nachfolgend hierzu natürlich eine intensive Diskussion sowohl im Aufsichtsrat der EWE AG wie auch im Gesellschafterkreis geben muss. Und dann müssen wir festlegen, wie wir damit umgehen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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		<item>
			<title>Die Bagbander fürchten um ihr schönes Ortsbild</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30851&#38;cHash=04bb1d54c8&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Der Parkplatz an der B 72 wird oft zugemüllt. Der Ortsrat plädiert für Mülleimer. Das zuständige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bagband - Er sei in letzter Zeit oft auf den zugemüllten Parkplatz an der Bundesstraße 72 in der Ortslage Bagband angesprochen worden, sagt der Ortsbürgermeister Hermann Rademacher (Bürgerliste). &quot;Das sieht da manchmal schon ziemlich wild aus&quot;, so Rademacher.<br /><br />Im Ortsrat sei darüber schon intensiv diskutiert worden. &quot;Es ist ein Verkehrskontenpunkt&quot;, so der Ortsbürgermeister. Die Busse von Jan Klein würden dort beispielsweise regelmäßig stoppen und die Fahrgäste umsteigen lassen. Schließlich würde nicht nur die Strecke zwischen Aurich und Hesel relevant sein, sondern auch noch die Strecke Richtung Wiesmoor. Früher habe es dort Mülleimer gegeben, diese seien aber vor einiger Zeit abgebaut worden, so Rademacher.<br /><br />&quot;Es gibt bei uns die Tendenz, die Parkplätze an Bundesstraßen müllfrei zu machen&quot;, sagte Erwin Fritscher von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich. Wenn Mülleimer aufgestellt werden, dann müssten diese auch regelmäßig geleert werden. &quot;Dafür fehlt uns das Personal&quot;, so Fritscher. Außerdem habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Passanten nicht nur ihre Bananenschalen und sonstigen Reiseabfälle auf den Parkplätzen entsorgen würden. &quot;Wir haben da schon Autobatterien und Matratzen vorgefunden&quot;, so Fritscher. Aus seiner Erfahrung würden Mülleimer nur überproportional viel Müll produzieren. &quot;Und dann sind wir in der Verantwortung, den auch ordnungsgemäß zu entsorgen.&quot; Allerdings wolle man sich die Argumente der Bagbander gerne anhören. &quot;Es gibt von uns kein prinzipielles Nein&quot;, so der stellvertretende Behördenleiter.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
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		<item>
			<title>Minister verblasst neben Uniform</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30852&#38;cHash=d8b2a63007&ftu=518dff78fc</link>
			<description>Zu Guttenberg besucht den Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. Auf der &quot;Berlin&quot; sprach er unter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wilhelmshaven - Mit federndem Schritt kommt Karl-Theodor zu Guttenberg die Gangway hinauf, begrüßt den Flottillenadmiral und den Kommandanten des Einsatzgruppenversorgers &quot;Berlin&quot;. Der Freiherr aus Bayern sei der schneidigste Verteidigungsminister seit Helmut Schmidt, stand einst über ihn in der &quot;Zeit&quot;. Das mag im Kreise der Großen Koalition so sein - neben tiefblauen, goldbesetzten Marine-Uniformen verblasst der Schneid.<br><br>Bei seinem Besuch auf der &quot;Berlin&quot; in Wilhelmshaven hört Zu Gutenberg zu, als ihm der Chef des Stabes, Kapitän zur See Eckhard Bödeker, die Lage und Aufgaben des Marinestützpunktes in Wilhelmshaven erläutert. Er sitzt artig da, legt die Hand ans Kinn und bezeugt seine Aufmerksamkeit, indem er immer wieder ein &quot;Hm, hm&quot; von sich gibt.<br><br><b>Er wolle offen sein für alles, was ihm die Soldaten berichten</b><br><br>Der Einsatzflottille 2 unterstehen drei Schiffsgeschwader. Die &quot;Berlin&quot; birgt ein komplettes Marineeinsatzrettungszentrum inklusive Operationsräumen und Röntgenabteilung. Dem Minister wird der Weg eines Verletzten bei dessen Versorgung durch den Schiffsrumpf vorgeführt. Flottillenarzt Dr. Wolfgang Toepfer erläutert jede Station, der Minister bedankt sich gleich mehrfach für diese Informationen.<br><br>Zum Gespräch mit den Soldaten hockt sich zu Guttenberg locker auf einen Tisch. &quot;Das hat er ganz gerne so&quot;, weiß einer der Offiziere zu berichten. Er wolle offen sein für alles, was ihm die Soldaten berichten, versichert der Minister hinterher. Ob tatsächlich einer der Vertrauensleute dem Verteidigungsminister sein Herz ausschüttet und verrät, dass er beim letzten Auslandseinsatz die Verpflegung schlecht fand - vor allem, wenn noch mehr als 80 andere Vertrauensleute, Vorgesetzte sowie der Bundestagsabgeordnete Hans-Werner Kammer (CDU) und der Landtagsabgeordnete Dr. Uwe Biester (CDU) zuhören? Zu Guttenberg sagt trotzdem, dass die Gespräche mit den Soldaten eines der wichtigsten Anliegen seiner Sommerreise sind.<br><br></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		<br />
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			<title>&quot;Nun kann das Festival in Ruhe beginnen&quot;</title>
			<link>http://www.oz-online.de/index.php?id=97&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30845&#38;cHash=790255c0a1&ftu=518dff78fc</link>
			<description>&quot;Omas Teich&quot;-Veranstalter und Gemeinde zeigten sich nach Rücknahme der Klage erleichtert. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Westgroßefehn - Cheforganisator Mario Rolfs von der Firma Lake Entertainment ließ sich gestern Nachmittag die Anspannung der vergangenen Wochen nicht anmerken. &quot;Nun kann ,Omas Teich? in Ruhe beginnen&quot;, sagte er bei einem Rundgang über das Festivalgelände in der ehemaligen Gärtnerei Kortmann, wo Dutzende Mitarbeiter mit dem Aufbau von Zäunen und den zwei Bühnen beschäftigt waren. Drei Anwohner, die mit allen juristischen Mitteln gegen das Festival vorgegangen waren, hatten nur wenige Stunden zuvor ihre Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg zurückgezogen.<br /><br />Allerdings war dem Rückzug ein wahrer Verhandlungsmarathon vorausgegangen. Gestern Vormittag hatte Aloys Kalmer, der Vizepräsident des Oldenburger Verwaltungsgerichts, dreieinhalb Stunden lang im Großefehntjer Rathaus bei einem nichtöffentlichen Vororttermin mit den Beteiligten gesprochen. Die drei Anwohner hatten eine Klage eingereicht, da sie insbesondere einen zu großen Lärm durch die Rockveranstaltung befürchteten. Nachdem sie bereits am Montag beim Oberlandesgericht (OLG) in Oldenburg mit einer zivilrechtlichen Klage gegen die Veranstalter gescheitert waren (die OZ berichtete), drohte ihnen dies auch im Verfahren am Verwaltungsgericht. Ihre Klage richtete sich gegen die Genehmigung der Veranstaltung durch die Gemeinde.<br /><br /><b>Die Kläger tragen die Kosten des Verfahrens beim Verwaltungsgericht und Oldenburger Oberlandesgericht</b><br /><br />&quot;Der Richter hat sehr geschickt und einfühlsam auf alle eingewirkt&quot;, sagte der Großefehntjer Bürgermeister Olaf Meinen (parteilos), der für die Verhandlung extra seinen Urlaub unterbrochen hatte. &quot;Wir wussten im Vorfeld der Genehmigung, dass wir das juristisch sauber abarbeiten müssen&quot;, so Meinen. Er sei froh, dass die Angelegenheit diesen Verlauf genommen habe.<br /><br />&quot;Wir haben jetzt endlich die Informationen erhalten, die wir schon lange haben wollten&quot;, sagte Kläger-Anwalt Clemens Hons aus Hannover auf OZ-Anfrage. Dazu gehöre die Angabe, wann und wo Lärmmessungen erfolgen. &quot;Auch ein Messprotokoll wurde uns zugesagt&quot;, so Hons. Ein unabhängiger Gutachter - die Firma IEL aus Aurich - wird 15 Stunden lang zu den Hauptzeiten des Festivals die Lautstärke messen. &quot;Mit diesem Wissen haben meinen Mandaten zurückgezogen&quot;, so Hons. Mit dem Rückzug müssen die Kläger allerdings nun ihre Anwaltskosten sowie die Gerichtskosten beim OLG und beim Verwaltungsgericht tragen.<br /><br />Am Freitag und am Sonnabend werden in Westgroßefehn beim 13. Festival &quot;Omas Teich&quot; 28 Musikgruppen auftreten. Rund 8000 Gäste werden hierzu erwartet.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:30:00 +0200</pubDate>
			
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